Tunierbericht 2011

 

Noch nie war es so schwer über ein derart grandioses Ereignis zu schreiben.

 

Wo soll mann beginnen?

 

Am Freitagabend?

Das Schwein mit seiner wunderbaren Bedienung Valentina war mal wieder in Tuborgs Hand. Und wie… Wo waren die anderen Mannschaften? Kein Durst ihr Hupen??? Der Sternkieker hat sogar morgens noch auf, der See ist warm und die Hörder Meile lebt. Ihr könnt euch nächstes Jahr auch `ne Apfelsaftschorle mitbringen.

 

Bei Walter?

Unser Superschirihallenbeauftragterorganisierersupertyp wird uns in zwei Jahren verlassen. Wer plant die Abschiedsparty, die am 12.07.2013 (Freitag) stattfinden wird (Turnier 13.07.2013 12 Uhr)? Wer kann einen Nachfolgekandidaten benennen?

 

Mit Terminen?

Das nächste Turnier findet am 30.06.2012 um 12 Uhr in alter oder neuer Halle statt! Spielertreff am 29.06.2012 ab 18 Uhr im Schwein (neben der alten Feuerwehrwache).

 

 

Zum Turnierverlauf:

1. Wo war der Hallensprecher? Im Schwein haben wir ihn nicht verloren.

2. Es ist unzweifelhaft, dass Abi 2010 der verdiente Sieger des diesjährigen Turniers ist. Im Finale haben die Jungs zu Recht Abi 2011 besiegt, ein würdiger zweiter!

3. Ebenso unstrittig ist die Tatsache, dass Abi 1990 riesige Chancen auf das Erreichen des dritten Platzes hatte, wenn nicht die Turnierleitung mit einer zweifelhaften Spieleinteilung inkorrekt in den Turnierverlauf eingegriffen hätte. Zwei Gruppenspiele hintereinander mit nur einem Spiel Pause! Bei uns alten Männern! Dieses zweite Spiel ging viel zu hoch verloren, ungerecht!!!! Aber wie, wie sollt ihr euch sonst behelfen? Wenn marmorne Mannsbilder, athletisch und furchteinflößend euch gegenübertreten? Wer will schon gegen das Alter verlieren? Eines Tages werden wir unsere Zähne untereinander austauschen. Aber in den Hintern beißen werden wir euch trotzdem!

 

4. Die Spiele der LOK:

Vorspiel:

Die Verluste von Coach Henne, Loretta und Otti sind nicht vollständig zu kompensieren.

Aber ansonsten: Alle an Bord! Nicht nur da, körperlich anwesend, sondern in einer Verfassung, die es jedem LOKgladiator erlaubt hätte, an jedem Ironman teilzunehmen, die jeden in die Lage versetzte, die Hörder Meile unbeschadet zu überstehen. Welch Gesang! Welch Freude! Welch Einsatz! Die Kloschüsseln der Halle können bestätigen, dass Hefe befreit, nix ist obliteriert! Speziell zu erwähnen ist Jimbob, der einem anerkannten Gasttrinker bis zur Knopperspause Paroli geboten hat! Hut ab!

Zumspiel:

Die LOK gerät im ersten Spiel in den Rückstand. Ein kleiner Schönheitsfehler, nicht mehr. Perinatal, denn nun erstrahlen die Helden in güldenen Gewändern, anmutig, nach Toren hungernd, die LOK ist angekommen. Wie eine Schlange umstreichelt der Ösi seine Gegner, der Python gleich entwendet er ihnen die letzte Kraft. Das Opfer behilft sich mit Fouls. Na und? Vom 7-Meter-Punkt hämmert Pätz ihnen Verstand ein! Er ist es auch, der im richtigen Augenblick Magic bedient, der zum Missfallen der aufstrebenden Jugend den Gegner in den tiefen Schlund der Scham treibt. Wer wollte mit dem bedauernswerten Torwartgeschöpf des Gegners tauschen, als Pätz und Magic ihm entgegenstürmten? Vaporisiert? Niemand sah ihn seit dem…

Und dann? Geschrieben steht, was Menschen schreiben, gespielt wird das, was andere treiben (s.o.)! Wir nahmen das 0:3 hin. Stoisch, denn die Südpöhler kommen bestimmt. So sei es, so war es, ein 2:0 hätte trotz allen Widrigkeiten genügt, um das selige Halbfinale zu erreichen.

Glanzvoll, adrenalisiert, passstark, lauffreudig, zweikampfgeil, torgefährlich, alles haltend sind nur wenige Vokabeln, die nicht annähernd auszudrücken in der Lage sind, was sich in diesem Spiel tat. Ein Ösi-Tor mit doppeltem Übersteiger, ein doppelter Doppelpass, Pfostenschüsse, Glanzparaden…Was eine Anmut, was eine Überzeugung, diese LOK, so stark wie 2001 nicht mehr! Edelfan Paula bedurfte vieler Ansprachen ihres Vaters Bück, um die Realität neu für sich zu entdecken, um dieses traumatische Erlebnis verarbeiten zu können. Plakatmalunterstützungskinder aus Pätzschens Zucht werden von diesem so herrlichen, so traurigen Tag ihren zahlreichen Nachkommen zu berichten wissen. Denn wie so oft liegt der Teufel im Detail, das zweite Tor, es sollte nicht gelingen. Wir machten auf, dampften den Dampf und wurden dennoch nicht belohnt. Ein haltender Hump, ein Titustitan, ein kämpfender Kai, ein heldenhafter Hannes, Herr, was mehr, welche Proben hältst Du noch für uns bereit? Um ein Tor das Halbfinale nicht erreicht, das ist bitter, jawohl, auch heute noch!

Zum Abschluss dann eine gute Tat, den Hooligans zu Ehren, der 6. Platz ist nicht das, was möglich war, doch mehr, als zu erträumen sich so mancher gewagt hat.

 

Und die Moral von der Geschicht?

Keine Ahnung!

 

Doch eines ist sicher: Im nächsten Jahr ist die LOK wieder am Start, sie wird euch überrollen, denn der Sieg ist unser!!!

 

Nähere Infos wie immer unter: s.kinz@web.de !

 

Bis die Tage,

LOK-Schok

Die Mannschaft

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